Welche Skibrille kaufen?

Eine Skibrille ist bei Schneesportaktivitäten unerlässlich. Worauf es beim Kauf ankommt, soll im Folgenden gezeigt werden.

Welche Skibrillen gibt es?

  • Die verspiegelt, teure Brille
  • Die „normale“ Brille mit Orange-Tönung
  • Brille im Preisssegment zwischen 100 und 250 Euro

Generell ist der preisliche Rahmen zu beachten, den man hat. Verbringt man nur 5-6 Tage pro Jahr mit Skifahren, ist es nicht nötig 150-200 Euro für eine Skibrille zu investieren. Desweiteren sind die individuellen Wünsche zu beachten.

Die “normale“ Brille im Orange-Ton

Diese war früher vorherrschend. Sie hilft ein bisschen dabei, die Kontraste besser zu sehen, bietet jedoch ein weniger cooles Design. Optimal für die geeignet, die nicht so viel unterwegs sind.

Die verspiegelt, schwarze Brille

Sie ist ähnlich wie die orangefarbene recht billig, dunkelt zwar ab, aber ob sie perfekten UV-Schutz bieten, ist fraglich. Dieser ist jedoch unerlässlich wegen der Reflexion im Schnee. Zudem bietet sie einige weitere Nachteile. Sie bietet keine Polarisation in der Linse. Die Linse ist außerdem nicht so kratzresistent. Kontraste können nicht so gut wahrgenommen werden. Schließlich sitzt die Brille nicht so extrem gut.

Brille im Preissegment zwischen 100 und 250 Euro

Eine Brille dieser Preisordnung bietet meist ein gutes Glas und ist schön verspiegelt, meist polarisiert. Schließlich liegt meist kein extremer Farbstich vor.

Besonders zu empfehlen sind in diesem Preissegment die Skibrillen der Marke Marker. Der Sitz am Gesicht ist sehr angenehm. Zudem besitzen sie ein cooles Design. Meist kann man hier zwischen 100 verschiedenen Verspiegelungen wählen. Bei jedem Modell sind meist sechs verschiedene Farben möglich. Außerdem bietet die Brille Wechselgläser. So ist bei sonnigem Wetter dunkles Glas vorhanden, das schön abdunkelt und für gute Kontraste sorgt. Besonders hervorzuheben sind die Modelle Marker Projector Plus und Marker 16-10 Plus-2, wobei beim Modell Marker 16-10 Plus-2 die Wechselgläser ziemlich genau die gleiche Tönung aufweisen. Außerdem zu empfehlen sind die Marken Dragon NFX und NFX 2.

Worauf Achten beim Kauf einer Skibrille?

Wechselglasbrille

Ist man nur bei schönem Wetter unterwegs, macht es weniger Sinn eine Wechselglasbrille zu verwenden, jedoch ist darauf hinzuweisen, dass es gar nicht mehr so einfach ist, überhaupt eine Brille ohne Wechselgläser zu erwerben.

Welches Wechselglas man verwendet hängt vom Wetter ab. Bei einem sogenannten „Deep-Powder“-Day ist helles Glas empfehlenswert. Ist es leicht bewölkt, ist dunkles Glas besser geeignet. Man sollte nicht beide Gläser mit zur Wintersportaktivität nehmen, sodass nicht eines von beiden noch kaputt geht.

Das Wechseln selbst dauert nur circa eine halbe Minute und ist sehr einfach.

UV-Schutz

Wichtig ist, dass 100%-iger UV-Schutz gewährleistet ist. Das heißt, es muss ein Brandband-UV-Schutz 400 vorliegen, der alle gefährlichen Wellen im ultravioletten Bereich filtert.

CE-Zeichen

Unbedingt zu beachten ist außerdem, dass die Skibrille das CE-Zeichen aufweist. Hiermit garantiert der Hersteller, dass sein Produkt den in Europa gültigen Mindestanforderungen entspricht.

Größe der Brille

Skibrillen sind erhältlich in den Größen Small Fit, Medium Fit und Large Fit. Die Brille der Größe Small Fit ist vor allem für Kinder und Jugendliche geeignet. Bei der Brille der Größe Medium Fit kann man die Ränder der Brille sehen, was nicht bedingt ganz so angenehm ist. Bei der Brille der Größe Large Fit hingegen ist nur der Nasenbereich zu sehen, der Rest befindet sich außerhalb des Sichtfeldes.

Helm-Kompatibilität

Besonders wichtig ist, dass der Skihelm und die Brille zusammenpassen, also die sogenannte Helm-Kompatibilität gewährleistet ist. So muss bei der Brille der Größe Large Fit noch genügend Platz sein, sodass sowohl Helm als auch Brille richtig sitzen und nicht entweder der Helm die Brille nach unten drückt oder die Brille zwar perfekt sitzt, aber dafür der Helm nicht. Allerdings darf auch zwischen Brille und Helm kein Spalt mehr frei sein. Denn dies sieht nicht nur nicht schön aus und ist unangenehm. Es kann auch gefährlich sein, wenn durch den Spalt Luft oder Schnee hindurchkommt. Dies ist oft bei der Brille der Größe Medium Fit gewährleistet. Um die Helm-Kompatibilität zu gewährleisten wird empfohlen sowohl Brille als auch Helm von der gleichen Marke zu kaufen. Empfohlen werden können hier ebenfalls die Helme der Marke Marker.

Tönungsscheiben

Je nach Wetterlage sind unterschiedliche Tönungsfarben ideal. Sie sorgen dafür, dass die Kontraste verstärkt werden und man auch bei schwierigen Lichtverhältnissen eine klare Sicht behält.

Graue Scheiben

Diese sind ideal für sonnige Tage und bieten einen guten Blendschutz. Allerdings ist sieht man mit Ihnen Kontraste nicht besonders gut.

Orange oder auch rötliche Scheiben

Sie sind für schlechte Sichtverhältnisse am besten geeignet, denn mit ihnen nimmt man die Kontraste stärker wahr. Außerdem hellen sie etwas auf.

Gelbe Scheiben

Gelbe Scheiben hellen noch stärker auf als orangefarbene oder rötliche Scheiben und eignen sich am besten für trübes Wetter oder für das Skifahren in der Dämmerung.

• Klare Scheiben

Diese Scheiben sind nur sinnvoll, wenn sie in der Nacht bei Flutlicht eingesetzt werden sollen.

Brille mit Polarisationsfilter

Sie nimmt dem gesamten, auf das Auge treffende Licht Intensität, dunkelt also Spiegelungen ab. Dadurch dass sie den Blendeffekt im Gelände verhindert, können Kontraste in Landschaft und Umgebung besser wahrgenommen werden. Jedoch ist hier zu beachten, dass es sich genau anders beim direkten Blick auf die Piste verhält. Hier können Kontraste schwächer werden, sodass wichtige Einzelheiten auf dem Schnee wie vereiste Fahrspuren nicht wahrgenommen werden.

Verspiegelte Gläser

Durch sie wird grelles Licht abgeblockt. So wird optimaler Schutz bei sehr starker Sonne geboten. Allerdings wird die Sicht eingeschränkt, sobald es dunkler wird, da dieses Glas nicht so viel Licht durchlässt. Somit sind verspiegelte Brillengläser bei schlechtem Wetter weniger gut geeignet.

Brille mit Clipmechanismus

Hier werden nur die Gläser gewechselt. Je nach Rahmenmodell und Hersteller kann man Clips in hierfür bestimmten Schlitz schieben oder sie werden mechanisch angebracht.

Wichtig ist auf jeden Fall dass die Skibrille UV-Schutz besitzt und das CE-Zeichen aufweist. Schließlich muss noch unbedingt auf die erwähnte Helm-Kompatibilität geachtet werden. Alles weitere kann eine Brille bieten, je nachdem wie die Wetterlage ist und welche Ansprüche man jeweils hat. Polarisation ist immer cool, muss aber nicht unbedingt sein. Schließlich sind auch verspiegelte Wechselgläser zu empfehlen.

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